Berufsunfähigkeitsversicherung

Jeder Mensch hat Ziele und Träume in seinem Leben. Sei es der Wunsch nach einem Haus im Grünen, einem schnellen Auto oder nach ausgedehnten Reisen. Die Erfüllung vieler unserer Wünsche hängt vom Werterhalt unserer Arbeitskraft ab, damit im Leistungsfall die Lebensqualität bleibt. Deshalb möchten wir Ihnen beim Weiterlesen erklären, warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu Ihrem Leben gehört!

 

Lassen Sie uns über den Ernstfall und den Erhalt Ihrer Lebensqualität sprechen, denn aus Erfahrung wissen wir:

„Wenn Sie nicht mehr können, Ihre Versicherung kann noch!“

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FAQ

Was Sie wissen sollten:


Warum braucht man eine Private Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein unterschätztes Risiko. Wussten Sie, dass jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland im Laufe seiner Arbeitszeit berufsunfähig wird?

Da sich der Staat aus diesem Schutz zurückgezogen hat, können Sie als gesetzlich Rentenversicherter kaum noch Leistungen erwarten, wenn Sie berufsunfähig werden. Wurden Sie nach dem 01.01.1961 geboren, erhalten Sie keine Berufsunfähigkeitsrente mehr. Dafür erhalten Sie vom Staat unter gewissen Voraussetzungen eine Erwerbsminderungsrente.

Diese greift jedoch nur, wenn folgender Wortlaut aus dem Sozialgesetzbuch erfüllt wird: Voll erwerbsgemindert sind Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein. Somit erhalten zum Beispiel ein Bäcker oder Friseur mit einer Allergie keine Unterstützung vom Staat, ebenso nicht vom Arbeitgeber oder der Krankenversicherung, denn er gilt nicht als krank. In diesem Fall greift die Private Berufsunfähigkeitsversicherung.

Was sind die Vorteile der Privaten Berufsunfähigkeitsversicherung?

  • Finanzielle Absicherung durch eine monatliche BU-Rente
  • Abgedeckt ist sowohl Berufsunfähigkeit durch Unfälle als auch durch chronische Erkrankungen (z.B. psychische Krankheiten, Kräfteverfall, Krankheiten von Skelett und Muskeln, Krebs etc.).
  • Höhere monatliche Rente als bei gesetzlicher Absicherung

Worauf sollte man beim Abschluss einer Privaten Berufsunfähigkeitsversicherung achten?

Wir als Ihr Versicherungsmakler achten bei der Wahl einer Privaten Berufsunfähigkeitsversicherung auf die Qualität der Versicherungsbedingungen. Folgende Leistungen müssen unbedingt eingeschlossen sein: Verzicht abstrakte Verweisung, Rückwirkende Leistung ab der Meldung, Prognosezeitraum und die Nachversicherungsgarantie.

Der Verzicht auf die abstrakte Verweisung gilt als eine der wichtigsten Klauseln in den Bedingungen der Berufsunfähigkeitsversicherung. Ist diese Klausel nicht Bestandteil, kann der Versicherer die Berufsunfähigkeitsrente ablehnen, wenn Sie eine vergleichbare Tätigkeit ausüben könnten (konkrete Verweisung).

Für eine erkrankte Person ist es zunächst oftmals unklar, ob die Erkrankung nur zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit oder einer langfristigen Berufsunfähigkeit führt. Manchmal können Sie somit als versicherte Person den Leistungsantrag aus gesundheitlichen Gründen nicht zeitnah stellen. So kann es dazu kommen, dass Sie Ihren Leistungsfall verspätet melden. Gute Versicherer leisten auch in diesen Fällen ohne eine Frist rückwirkend ab Beginn der Berufsunfähigkeit.

In ihren Bedingungen bieten heutzutage viele Versicherungsgesellschaften eine sogenannte Prognosezeit an. Das bedeutet, dass Sie voraussichtlich mindestens 6 Monate berufsunfähig sind.

Im Rahmen der Nachversicherungsgarantie können Sie die versicherte BU-Rente auf einen Schlag ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen, wenn sich Ihre Lebensumstände geändert haben. Zum Beispiel bei Heirat, Geburt eines Kindes oder im Rahmen einer Gehaltserhöhung von mindestens 10%.

Was deckt die Berufsunfähigkeitsversicherung ab?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt Ihnen als Versicherungsnehmer eine vorher festgelegte monatliche Rente, wenn Sie Ihren Beruf gar nicht mehr oder nur noch mit 50 % der normalen Arbeitszeit ausüben können.

Warum lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung bei Berufsunfähigkeit sind heute kaum noch ausreichend.

Bedenken Sie, dass alle Personen, die nach dem 01.01.1961 geboren wurden, im Ernstfall nur noch eine Erwerbsminderungsrente erhalten. Eine volle Erwerbsminderungsrente wird aber nur an den gezahlt, der aufgrund von Krankheit oder Behinderung weniger als drei Stunden arbeiten kann.

Ein Rechenbeispiel:Wie viel Erwerbsminderungsrente würden Sie erhalten?

Sie sind

  • verheiratet,
  • 40 Jahre alt
  • und beziehen ein monatliches Brutto-Einkommen von 1.800 Euro.

Die Berechnung ergibt, dass Sie bei voller Erwerbsminderung eine gesetzliche Rente in Höhe von:

  • 519 Euro

erhalten. Damit entsteht bei Berufsunfähigkeit, wenn man von einem Netto-Verdienst von etwa 1.431 Euro ausgeht, eine finanzielle Lücke von:

  • 912 Euro

Eine zusätzliche private Absicherung ist deswegen unbedingt notwendig, damit Ihre Lebensqualität erhalten bleibt.

Wie unterscheiden sich Brutto- und Netto-Beitrag?

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung bilden die Gesellschaften Überschüsse, die zu einem großen Teil an Sie als Versicherungsnehmer ausgeschüttet werden. In der Regel geschieht dies durch einen Sofortabzug vom zu zahlenden Beitrag. Im Versicherungsschein ist zusätzlich ein Bruttobeitrag ausgewiesen, der nicht gezahlt werden muss. Entscheidend ist der Nettobeitrag, der meistens deutlich unter dem Bruttobeitrag liegt.
Wirtschaftet die von Ihnen gewählte Gesellschaft schlecht, besteht jedoch das Recht, den Nettobeitrag bis zum Bruttobeitrag zu erhöhen.
Eine weitere Variante besteht darin, die Überschüsse in Fonds anzulegen, so dass zum Ablauf eine Leistung ausgezahlt werden kann. Tritt ein Leistungsfall ein, sammeln sich zumindest bis zu diesem Zeitpunkt die Überschüsse an.

Wie kann ich mein Kind absichern?

Machen Sie sich früh Gedanken über eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Ihr Kind, da die Beiträge im Kindesalter sehr niedrig sind. Sie können je nach Alter Ihr Kind als Schüler, Azubi oder Student versichern. Auch mit zunehmendem Alter bleibt der Beitragssatz gering. Hier gilt die Devise, je früher desto günstiger.

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann bereits für Schüler Sinn machen. Da noch kein vergüteter Beruf ausgeübt wird, wird die schulische Tätigkeit versichert. So erhält ihr Kind die vereinbarten Leistungen, wenn es nicht mehr imstande ist, am Unterricht teilzunehmen. Ein späterer Wechsel in die Risikoklasse des später angestrebten Berufes ist je nach Anbieter möglich.

Über eine Berufsunfähigkeitsversicherung denkt ein Azubi und Student oft nur ungern nach. Zu gering scheint ihnen das Risiko, selbst einmal betroffen zu sein. Das an sich schon niedrige Gehalt während der Ausbildung oder des Studiums wird oft lieber anderweitig investiert. Auch hier gilt die Devise, durch einen frühen Abschluss können sie sich dauerhaft einen günstigen Beitrag sichern. Außerdem ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende und Studenten auch deshalb unverzichtbar, weil sie im Falle von Berufsunfähigkeit nur mit einer sehr geringen Unterstützung vom Staat rechnen können. Auch bei dieser Absicherung ist der Wechsel in den später ausgeübten Beruf je nach Anbieter möglich.

Wie sichere ich mich als Beamter richtig ab?

Ob ein Beamter dienstunfähig ist, entscheidet sein Arbeitgeber. Das heißt aber nicht, dass er aus Sicht einer Versicherung automatisch als berufsunfähig gilt. Deshalb sollten Beamte in ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung eindeutig regeln, dass der Anbieter zahlt, sobald sie von ihrem Dienstherren als dienstunfähig eingestuft sind. Dafür gibt es die sogenannte Dienstunfähigkeitsklausel.

Beamte auf Lebenszeit erhalten bei Dienstunfähigkeit ein Ruhegehalt vom Staat. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung ist daher vor allem für junge Staatsdiener sehr wichtig, die noch keinen Mindestversorgungsanspruch haben, insbesondere für Beamte auf Widerruf und auf Probe.

Wichtig: Als Beamter/in müssen Sie unbedingt auf den Unterschied von Berufs- und Dienstunfähigkeit achten. Wird ein Beamter wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand entlassen, bedeutet dies in der Regel nicht, dass tatsächlich auch eine Berufsunfähigkeit vorliegt. Ein Leistungsfall für eine Berufsunfähigkeit nach den Versicherungsbedingungen liegt meist dann vor, wenn die berufliche Tätigkeit zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausgeübt werden kann. Werden Beamte von ihrem Dienstherrn als dienstunfähig eingestuft und haben sie keinen geeigneten Versicherungsschutz, der das berücksichtigt, behalten sie das Risiko, dass ihre Berufsunfähigkeitsversicherung nicht leistet.